Aktuelles


In seinem Vortrag über “Musikalische Notation zwischen Ikonizität und Diagrammatik” am 4. Dezember 2018 an der JLU Gießen begab sich Matteo Nanni auf eine Spurensuche nach den Anfängen der Verräumlichung von Musik mittels des Koordinatensystems einer Tonhöhen- und Zeitachse im 9. und 10. Jahrhundert. Beschrieb er die Notationsbeispiele als ikonischen Abdruck klanglich-zeitlicher Phänomene in einen metaphorischen Schriftraum, machte Matthias Vogel in seiner Response die These stark, dass das Ephemere des Klanges (hier der gesprochenen Sprache vergleichbar) keine besondere Herausforderung des Aufschreibens darstelle. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Ringvorlesung Der Ton macht die Musik? Kulturen des Visuellen in der Musik statt.

Zwischen Ikonizität und Diagrammatik

Vortrag von Matteo Nanni in Giessen

 
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Am Dienstag, den 20. November 2018, eröffnete Matthias Vogel vom Institut für Philosophie der Justus-Liebig-Universität Gießen die Ringvorlesung Der Ton macht die Musik? Kulturen des Visuellen in der Musik. Unter dem Titel “Mit den Augen hören. Überlegungen zum Verhältnis klanglicher und visueller Aspekte im musikalischen Hören” fragte er nach den Möglichkeiten des Verstehens von Musik und leuchtete die Rolle visueller und gestischer Momente im Hören (im inneren Nachvollzug) von Musik aus.

Auftakt der Ringvorlesung
in giessen

 
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ringvorlesung musik & visuelle kulturen

JLU GIESSEN

Am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Justus-Liebig-Universität Gießen findet ab dem Wintersemester 2018/19 in Kooperation mit dem International Graduate Centre for the Study of Culture die Ringvorlesung Der Ton macht die Musik? Kulturen des Visuellen in der Musik statt.

Über einen Zeitraum von drei Semestern lädt die Gießener Arbeitsgruppe von Writing Music zu einem interdisziplinären und universitätsweiten Dialog über die vielseitigen Verknüpfungen von visueller Kultur und Klang ein.

Weitere Informationen


Gfm Tagung 2018

25.–28.9.2018, Osnabrück

Das Projektteam Writing Music wird bei der diesjährigen Tagung der Gesellschaft für Musikforschung, im Rahmen eines freien Symposiums, grundlegende Aspekte des Projektes zur Diskussion stellen. Unter dem Titel Vom Kommunikationsmittel zum Wahrnehmungsmedium. Ikonische, performative, operative und materielle Aspekte musikalischer Notationssysteme werden Referierende aller vier Standorte anwesend sein und ihre Teilprojekte vorstellen.

Dienstag, 25.9.2018, 17.00–18.30 Uhr
Universität Osnabrück, Raum 212



Vergangene Veranstaltungen


Am 13. und 14. September 2018 wurde der 2. Workshop im Rahmen des Projektes abgehalten. Dieses Mal fand die Veranstaltung an der Paul Sacher Stiftung in Basel statt. Nicht zuletzt deshalb standen die Schlagworte “Archiv” und “Materialität” im Programmvordergrund. Dabei wurden neben einigen allgemeinen Aspekten zur Stiftung auch konkrete Sammlungen von den Mitarbeitern vorgestellt und in Hinblick auf unser Projekt zur Diskussion gestellt.

Donnerstag, 13.9.2018 – Freitag, 14.9.2018
Paul Sacher Stiftung, Basel

Workshop “Writing Music”

13.–14.9.2018, Basel

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